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Plötzlich und völlig unerwartet ... (neu!)
Deutschland. (K)ein Wintermärchen!
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17. Januar 2012. Wer jetzt ein Plagiat zum berühmten Versepos von Heinrich Heine erwartet, liegt voll daneben.



Und wer diese schöne Winterlandschaft für ein aktuelles Foto hält, den habe ich nun auch auf die Schippe genommen. Es ist alles Schnee von gestern. Das Bild ist genau 12 Monate alt.



Schau ins Land! Mein Blick von heute verrät: Es gibt in diesem Jahr kein Wintermärchen, mit Sonne, Schnee und knackigem Frost. Als ob Deutschland nicht schon genug gestraft ist mit einem lauen Präsidenten … muss man uns nun auch noch die Winterfreuden nehmen?



Mal ganz nebenbei: Wusstet ihr, dass unser oberster Alpha-Rüde auf der Mehlbox eines berühmten Hundeprofis mit Einzelkonsultationen gedroht hat. Er will unbedingt dazulernen. Das Kommando „Sitz!“ beherrscht er perfekt, aus dieser Position bringt ihn auch keiner weg. Aber „Gib Laut!“ und „Mach Platz!“ wird von ihm völlig ignoriert.

Doch das gehört jetzt wirklich nicht zum Thema.



Wir machen jedenfalls das Beste aus dieser Jahreszeit, die ihren Namen nicht verdient. „Auch ohne Schnee und Sonnenschein kann’s im Winter lustig sein!“



Das Gelände der ehemaligen Bundesgartenschau im Gessental ist immer einen Besuch wert.





Und so geht es nicht ganz trockenen Fußes erst mal zur Pferdekoppel. Natürlich werde ich gleich freudig begrüßt, obwohl ich es überhaupt nicht mag, wenn mir die Kaltblüter zu nah auf den Pelz rücken.



Schaut mal: Ist das nicht ein wunderschönes Profil dieses bezaubernden Pferdemädchens. Bei dem Anblick kommt mir nun doch Heinrich Heine wieder in den Sinn: 
                           „Sie blickte mich an so bedeutungsvoll,
                            so innig, so treu, so wehe!
                            Besaß eine schöne Seele gewiss,
                            doch war das Fleisch sehr zähe.“

Na ja, probiert hab ich's nicht. Da war mir die Lady zu schade.



Weiter geht’s zur Drachenschwanzbrücke. Ich will schließlich nicht nur Poesie und Lyrik, sondern auch Fun und Action auf meiner Wanderung haben.



Ganz schön tief bis ins Tal da unten.



Ich hab eine Idee! Wenn ich da hoch komme …



… gibt’s auf der anderen Seite eine Mordsgaudi – Torin beim Bungee Jumping! Das soll mir erst mal einer nachmachen.





Soll ich nochmal …? Warte, ich muss erst das Gerät wieder startklar machen.



Hoppla, jetzt wär ich doch fast abgerutscht. Ganz nach oben komm ich nun nicht mehr.



Erst mal abtauchen und sehen was die anderen machen. Hoffentlich hat mein Missgeschick keiner bemerkt.



Komm, dann spielen wir eben mit dem Ball …



… oder hier mit dem Knüppel. „Fang mich doch!“



Am Ende eines aufregenden Tages bin ich nun ziemlich ausgepowert. Jetzt geht es nach Hause. Und weil es so schön passt, zum Schluss nochmal Heinrich Heines Wintermärchen:

               „Wer heute nicht kommt, kommt morgen gewiss,
                nur langsam wächst die Eiche,
                und chi va piano, va sano, so heißt
                das Sprichwort im römischen Reiche.“